//Wasser/Abwasser

Wasser

Jahrzehntelange Erfahrung in Planung und Consulting im Bereich der Wasserwirtschaft und Abwassertechnik, von der Wasseraufbereitung bis hin zu komplexen Klärprozessen.

Unser Aufgabenschwerpunkt erstreckt sich von der empirischen Untersuchung von unterschiedlichen Abwässern, über Studien, Variantenuntersuchungen, bis hin zu Genehmigungs- und Ausführungsplanung und schlussendlich Ausschreibung und Projektsteuerung (Ausführung komplett über HOAI Leistungsphasen 1-9 möglich).

Kläranlage Bomlitz

//Referenzen

Gemeinschaftskläranlage Bomlitz LK Walsrode 230.000 EW
Die Kläranlage Bomlitz im LK Walsrode reinigt die Abwässer aus dem Chemiepark in Bomlitz und den umliegenden Ortsgemeinden. Der Kläranlagenumbau berücksichtigt neben dem baulichen Sanierungsbedarf auch veränderte fracht- und hydraulische Randbedingungen. Aufgrund des Anlagenalters von mittlerweile rund 55 Jahren konnten die Anforderungen aktueller Bemessungsansätze, wie dem DWA-Regelwerk A 131, nicht mehr nachgewiesen werden.

Vor diesem Hintergrund ist neben der baulichen Ertüchtigung auch eine verfahrenstechnische Anpassung der Anlage erforderlich, verbunden mit dem Neubau von drei Stück Nachklärbecken (D=rd. 39 m) sowie der Sanierung und Ertüchtigung der bestehenden 4 Stück Belebungsbecken.

Das Gesamtvorhaben ist aufgrund der komplexen Randbedingungen und der mehrjährigen Bauzeiten in vier in sich geschlossene Bauabschnitte gegliedert. Zwei dieser Bauabschnitte konnten bereits erfolgreich realisiert werden, während sich die verbleibenden Abschnitte in der weiteren Planung und Umsetzung befinden.

Kläranlage Bomlitz
Kläranlage Lentföhrden Ausbaugröße 5.500 EW
Der Abwasserzweckverband Südholstein betreibt die Kläranlage Lentföhrden, welche aufgrund ihres über 35 Jahre alten Anlagenbestands umfassend modernisiert und erweitert wurde. Neben dem baulichen Zustand war insbesondere das prognostizierte Wachstum der Gemeinde Lentföhrden im Hamburger Einzugsgebiet maßgebliche Kriterien für die erforderlichen Ertüchtigung der Kläranlage. Die vorhandenen Bauwerke der Altanlage wurden im Zuge der Planung einem Nutzungswechsel, als künftige Vorlage-, Klarwasserspeicher und Voreindicker um funktionalisiert und in das Gesamtkonzept integriert, um eine wirtschaftlich effiziente Umsetzung des Projekts zu gewährleisten.

Die Auswertung der Zulaufdaten zeigte ein ausgeprägtes hohes Stickstoffpotenzial. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der Vorplanung verschiedene verfahrenstechnische Ansätze untersucht, wobei sich das Belebungsverfahren im Aufstau Betrieb (SBR-Anlage) als wirtschaftlich und technisch überzeugend erwies. Ergänzend wurde eine maschinelle Schlammeindickung, Brauchwasseranlage, sowie ein Betriebs- und Technikgebäude umgesetzt. Aufgrund der Lage im sensiblen FFH-Gebiet (Natura 2000) stellte die Genehmigungsplanung besondere Anforderungen und erfolgte in enger und abgestimmter Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbehörden. Die Kläranlage hat sich an die Kriterien des EU-Wasserrahmenrecht zu orientieren.

Kläranlage Lentföhrden
Kläranlage Mehrbachtal 8.800 EW
Die Kläranlage Mehrbachtal im Westerwald wurde infolge der Stilllegung der benachbarten Anlage Hasselbach sowie aufgrund ausgeschöpfter Kapazitäten grundlegend ertüchtigt und erweitert. Die Planung berücksichtigte Förderaspekte sowie die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie in Abstimmung mit der SGD Nord. Die Maßnahme umfasste zwei runde Belebungsbecken im Aufstaubetrieb, einen Speicherbehälter und ein zweigeschossiges Technikgebäude in zweischaliger Mauerwerksbauweise; bestehende Bauwerke wurden teilweise funktional umgenutzt. Ergänzend wurden die Tragwerksplanung der Stahlbetonbecken in WU-Betonbauweise sowie statische Anpassungen im Bestand erbracht. Die Realisierung erfolgte abschnittsweise im laufenden Betrieb.

Kläranlage Mehrbachtal
Kläranlage Wallmenroth-Betzdorf 75.000 EW
Die Kläranlage Wallmenroth-Betzdorf wird durch den AZV Betzdorf-Kirchen betrieben und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadt Siegen (75.000 EW). Aufgrund gestiegener Anforderungen wurde die Kläranlage im laufenden Betrieb umfassend modernisiert. Parallel zur verfahrenstechnischen Ertüchtigung wurden die Betonbecken betontechnisch saniert, sodass die technische Neuausrüstung nur abschnittsweise erfolgen konnte.

Die Belebungsstufe erhielt ein energieeffizientes Belüftungssystem mit Impulsbelüftung und Rezikulationspumpen sowie eine erneuerte Verdichterstation mit erweitertem Arbeitsbereich zur flexiblen Abdeckung unterschiedlicher Lastfälle. Die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) wurde erneuert und um eine Automatisierung und Lastmanagement ergänzt.

Die maschinentechnische Schlammentwässerung (Zentrifuge) in schallgedämmter Einhausung sowie im Einlaufbereich eine dreistraßige Harkenumlaufrechenanlage wurden ebenfalls erneuert. Ergänzend erfolgten Studien zur Gasspeicherung und zum optimierten Betrieb der BHKW-Anlage im Zusammenspiel mit einer geplanten Photovoltaikanlage (200 kWp).

Kläranlage Walmenroth Betzdorf
Kläranlage Flensburg (TBZ): Ausbaugröße ca. 224.000 EW
Optimierung der Hochlast- und Schwachlastbiologie durch Erneuerung eines Rezirkulationspumpwerk: Förderung aus Becken 1A/2A in RS-Denitrifikation; keine Regelbarkeit, daher fehlende Anpassung an variable Zulaufbedingungen und verfahrenstechnische Defizite. Geplante Maßnahme: Installation trocken aufgestellter, frequenzgeregelter Pumpen im UG des Verteilerbauwerks NKB 4/5 inkl. Durchflussmessung (MID), samt aufsetzen einer neuen Pumpensteuerung, Implementierung in die übergeordnete Steuerung und Prozeßvisulisierung. Entnahme über Sammelschacht (DN 800), Rückführung über Druckrohrleitungen in die Denitrifikationsstufe.

Kläranlage Flensburg

// Klärschlamm

Klärschlamm

Der zunehmende politische Druck für eine weitere Verwertung von Klärschlämmen und Gärrestschlämmen wächst.

Die Klärschlammverordnung, als auch die Düngemittelverordnung schränken die herkömmlichen Entsorgungswege für Kommunen, Städte und Verbände immer weiter ein.

Enwacon-Ingenieure erstellen maßgeschneiderte Schlammkonzepte für eine ganzheitliche und nachhaltige Lösung, diese alle unter dem ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkt.

Klärschlamm

//Referenzen

Kläranlage Bückeburg 35.000 EW
Die Kläranlage Bückeburg wurde im Zuge einer Wirtschaftlichkeitsanalyse umfassend modernisiert und auf anaerobe Schlammstabilisierung umgestellt, um den steigenden Schlammanfall effizient zu bewältigen und die Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die Errichtung einer neuen Faulungsanlage mit 955 m³ Faulbehälter, Gasspeicher und Maschinenhaus, in dem Faulschlammpumpen, Gasaufbereitung und eine BHKW-Kraft-Wärme-Kopplung untergebracht sind. Die Anlage erzeugt Eigenstrom und nutzt die Abwärme für die Beheizung des Faulturms und der Zweckgebäude.

Das bestehende Regenklärbecken wurde funktional als Vorklärbecken integriert, ergänzt durch ein neues Zwischenpumpwerk zur hydraulischen Anbindung. Bestehende Gebäude wurden gezielt umgenutzt, wodurch Ressourcen geschont und die Effizienz der Gesamtanlage erhöht wurden. Alle Bau- und Planungsmaßnahmen – einschließlich der statischen Anpassungen und technischer Integration – wurden im laufenden Betrieb umgesetzt. Die Maßnahme wurde vom Bund und über die N-Bank gefördert.

Kläranlage Bückeburg
Abwasserreinigungsanlage Hemmoor – Sanierung und Effizienzsteigerung
Für die AEH Hemmoor, betrieben über die EWE-Wasser GmbH, realisierte unser Büro die umfassende Modernisierung der mechanisch-biologischen Kläranlage im Landkreis Cuxhaven.

Schwerpunkt war die Optimierung der Faulungsstufe: bauliche Sanierung des Faulturms, Installation eines zentralen Vertikalrührwerks, Erneuerung der Umwälzpumpen und künftige Nutzung des Biogases über ein BHKW zur Kraft-Wärme-Kopplung. Zur Effizienzsteigerungen wurde zusätzlich eine maschinelle Eindickung des Überschussschlammes geplant und realisiert. Die Modernisierung der Heizkesselanlage zur Spitzelastheizung war ebenfalls Aufgabe der Planungsleistung.

Ergänzt wurden Maßnahmen an Belebung, Sandfang, Pumpwerken und Schaltanlagen, die zu einem energieoptimierten, betriebssicheren Gesamtbetrieb der Kläranlage geplant und realisiert. Aufgabe der Planungsleistung war ergänzend die Mitwirkung an der Fördergeldbeschaffung. Das Projekt wurde im Rahmen der Kommunalrichtlinie von der NBank Niedersachsen gefördert.

Abwasserreinigungsanlage Hemmoor
Kläranlage Handewitt – Erweiterung und Optimierung
Für den Wasserverband Nord übernahm unser Büro die Planung der Erweiterung und Optimierung der Kläranlage Handewitt, inklusive Anpassung der solaren Schlammtrocknung.

Kern des Konzepts ist die Integration einer überdachten Schlammlagerhalle, die das Schlammaufkommen vor dem Solartrockner puffert und ein gesichertes Jahresmanagement ermöglicht. Der getrocknete Schlamm wird anschließend in einem neu errichteten Granulatlager bereitgestellt – wirtschaftlich und effizient über das gesamte Jahr.

Die maschinelle Schlammentwässerung erfolgt über eine flexible mobile Containerlösung, die künftig vor allem für Handewitt genutzt wird, bei Bedarf aber auch auf anderen Kläranlagen des Verbandsgebietes einsetzbar ist.

Kläranlage Handewitt
Kläranlage Scheeßel – Erneuerung maschineller Schlammentwässerung
Für die Kläranlage Scheeßel im Landkreis Rothenburg übernahm unser Büro die Planung und Umsetzung der vollständigen Erneuerung der maschinellen Schlammentwässerung. Ziel war es, den hohen Energieverbrauch sowie die Wartungs- und Revisionsaufwände der alten Anlage nachhaltig zu reduzieren.

Im Rahmen der Vorplanung wurden verschiedene Verfahrenstechniken im Feldversuch getestet, bevor die Entscheidung für eine moderne Zentrifugeneinrichtung (Dekanter) fiel. Neben dem Entwässerungsaggregat wurden auch das Dünnschlammpumpwerk, die vorhandenen Schlammspeicher mit Trübwasserabzug, Rührwerken sowie eine neue Polymerdosierstation komplett erneuert.

Ergänzend wurde der Schlammaustrag in eine neu überdachte Schlammlagerhalle realisiert, wodurch Lagerung und Handling deutlich optimiert wurden. Die Schaltanlagen der Schlammschiene wurden vollständig modernisiert und in das bestehende Prozessleitsystem integriert.

// Biogas/Klärgas

Biogas

Im Bereich der regenerativen Energietechnik zur Gewinnung von Klär-und Biogas, bieten wir als Ingenieurdienstleister ein breites Wissenspektrum. Unsere Erfahrung liegen hier in folgenden Schwerpunkten:

  • Substrataufbereitungstechnik
  • Auslegung, Dimensionierung von Fermenter- und Faulbehälteranlagen
  • Stoffstrommanagement
  • Gasaufbereitungstechnik (Gaskühlung, Gastrocknung, Gasverdichtung, Gasspeicherung, Gasverwertung)

Biogas

//Referenzen

Erweiterung der Klärgasverwertung KA, Marne
Für den Wasserverband Süderdithmarschen haben wir die Planung und Objektüberwachung der Erweiterung der Klärgasverwertung sowie der Wärmeversorgung auf der Kläranlage Marne übernommen. Im Rahmen des Projekts wurde ein neues Blockheizkraftwerk (160 kW elektrisch / 170 kW thermisch) in das bestehende System integriert, und die Gesamtanlage wurde auf eine thermische Leistung von 550 kW angepasst.Durch diese Modernisierung wird das anfallende Klärgas nun vollständig energetisch genutzt, wodurch das bisher häufig notwendige abfackeln entfällt und die Energie effizient über die Kraft-Wärme-Kopplung bereitgestellt wird.

Klärgasverwertung KA Marne
Gärrestverwertungskonzept – RWE Innogy Biogasanlage, Münsterland
Für die RWE Innogy GmbH im Münsterland erarbeitete unser Büro gemeinsam mit dem Ing.-Büro atd aus Aachen ein erweitertes Gärrestverwertungskonzept für eine moderne Biogasanlage.

Ziel war die Optimierung der Wirtschaftlichkeit durch eine effiziente Aufbereitung und Nutzung der Gärreste. Unsere Leistungen umfassten die Plausibilitätsprüfung und Bewertung der Funktionalität, die Berechnung der Stoffströme (In- und Output), Nährstoffbilanzierungen sowie die Einschätzung der einzelnen Prozessschritte und des Gesamtkonzeptes.

Abgerundet wurde die Arbeit durch praxisorientierte Empfehlungen zur Umsetzung, die den effizienten und nachhaltigen Betrieb der Biogasanlage sicherstellen. Dieses Projekt unterstreicht unsere Kompetenz in der Planung komplexer, energietechnischer Systeme und nachhaltiger Ressourcennutzung.

RWE Innogy Biogasanlage Münsterland
Biomassebehandlungsanlage, Anklam
Für die Suike Union in Anklam übernahm unser Büro die technische Planung der Gärrestbehandlung inkl. Separation, die Abwasserbehandlung sowie Gas- und BHKW-Anlagen, sowie die örtliche Bauleitung für eine hochkomplexen Biomassehandlungsanlage zur energetischen Nutzung von Zuckerrübenmelasse aus dem Bioethanolprozess.

Die Anlage umfasst vier Fermenterbehälter, ein Gärrestlager, komplette Substrataufbereitungs- und Fördereinrichtungen sowie Gärrestentwässerungstechnik. Ergänzt wird das System durch modernste Gasaufbereitung zur Veredlung von Rohbiogas zu Biomethan als nachhaltigem Erdgassubstitut – inklusive aller zugehörigen Peripheriesysteme.

Die ingenieurtechnischen Ausarbeitungen erfolgten in enger Zusammenarbeit mit dem Ing.-Büro Krieg und Fischer aus Göttingen.

Biomassebehandlungsanlage Anklam

// Technische Gebäudeausrüstung

Technische Gebäudeausrüstung

Die Komplexität im Bereich der Gebäudeausstattung wird immer umfangreicher, da auch die Themen regenerative Energie in Gebäuden eine immer größere Rolle spielen. Als Planungsbüro betreuen und beraten wir erstrangig öffentliche Auftraggeber, die bedingt durch die Notwendigkeit neuer Konzepte in ihren Liegenschaften, wie Schulen, Schwimmbad, Verwaltungsgebäude u.a. uns als Fachplaner in den Bereichen, Heizung, Lüftung, Klima, Elektrotechnik, IT- u. Datentechnik, Einbruch- u. Brandmeldeanlagen, Einsatz regenerative Energiequellen wie Photovoltaik und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Wärmepumpensysteme einbinden und auf uns und unser Know-How vertrauen.

TGA

//Referenzen

Gewerkschaftshaus Kiel – Technische Gebäudeausrüstung
TGA-Planerleistungen mit der anspruchsvollen Aufgabe die technische Gebäudeausrüstung des denkmalgeschützten Gewerkschaftshauses in Kiel zu planen und in die historische Substanz zu integrieren. Das Leistungsspektrum umfasste die Planung und Koordination von HLS, Elektrotechnik und Gebäudeautomation sowie die Integration moderner technischer Anlagen unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Anforderungen. Die Umsetzung im Bestand erforderte ein hohes Maß an Präzision und Koordination, um technische Standards und architektonische Qualität gleichermaßen zu gewährleisten

Gewerkschaftshaus Kiel
Emil-von-Behring-Gymnasium, Großhansdorf
Auf dem Campus des Emil-von-Behring-Gymnasiums wird Turm 3 umfassend saniert. Ein außenliegender Treppenturm schafft den zweiten Rettungsweg, während die Fassade inklusive Fenster erneuert und zusätzlich gedämmt wird, um den energetischen Standard deutlich zu erhöhen. Die Wärmeversorgung erfolgt weiterhin über das bestehende BHKW-System in Turm 1. Das Wärmeverteilnetz wird an die neuen Raumaufteilungen angepasst, Heizflächen erneuert und Röhrenradiatoren installiert. Die Raumtemperaturen sind in den Klassenräumen auf 20–21 °C und in Treppenräumen/Fluren auf 15 °C ausgelegt. Deckendurchführungen, Rohrleitungen und Steigleitungen werden brandschutztechnisch ertüchtigt und wärmegedämmt, sichtbar verlegte Leitungen werden hochwertig befestigt.

Die Klassenräume erhalten dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, die Frischluftzufuhr, Raumkomfort und hygienische Standards sicherstellen. Zeitgesteuerte Steuerungen gewährleisten bedarfsgerechte Lüftung vor und nach Unterrichtszeiten. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage mit 48 Modulen (ca. 20 kWp) installiert, ergänzt durch Wechselrichter, Energiespeicher, Erntezähler und Datenlogger. Der erzeugte Strom dient vollständig dem Eigenbedarf, die Anlage ist in den Blitzschutz integriert und erhält einen Feuerwehrfernschalter.

Die elektrische Versorgung von Turm 3 wird über eine neue Unterverteilung in einem E30-Brandschutzgehäuse realisiert. Alle Stromkreise für Lüftung, Beleuchtung, Sonnenschutz- und Fensterantriebe sind angebunden, Baustromversorgung und provisorische Installationen während der Bauphase berücksichtigt. LED-Beleuchtung, Sicherheits- und Fluchtwegleuchten erfüllen die Schulbau- und DIN-VDE-Richtlinien, ergänzt durch Endstromkreise in E30-Leitungen zur Einhaltung der MLAR.

Der äußere Blitzschutz wird erweitert, Erdungsanlagen für die Stahlkonstruktion des Treppenturms installiert. Die RWA-Anlage für Fensteröffnungen ist zentral gesteuert, mit händischen Auslösetastern und automatischen Rauchmeldern ausgestattet. Diese Maßnahmen verbinden Brandschutz, Energieeffizienz, moderne Gebäudetechnik und Sicherheit in einem durchdachten Gesamtkonzept und gewährleisten einen zukunftsfähigen, sicheren Schulbetrieb

Emil-von-Behring Gymnasium
Neubau Kita, Groß Sarau
In Groß Sarau, direkt am Ratzeburger See, entstand auf einer Freifläche ein ebenerdiger Neubau für zwei Kita- und zwei Elementargruppen. Der Bau vereint moderne Gruppenräume mit integrierten Lehrküchen, einen Verwaltungs- und Sozialtrakt, eine Verteilküche sowie einen großzügigen, medientechnisch ausgestatteten Mehrzweckraum für multifunktionale Nutzung.

Die Wärmeversorgung erfolgt effizient über eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung, ergänzt durch hygienische Spüleinrichtungen und kindgerechte Beleuchtung. Sicherheitsmaßnahmen wie Brandmelde- und Einbruchmeldeanlage sowie Sicherheitsbeleuchtung wurden konsequent integriert.

Abgerundet wird die Anlage durch einen Büro- und Sozialtrakt für den Bauhof mit separatem Zugang sowie eine Fahrzeughalle mit Werkstattbereich, die der Gemeinde als Bauhof dienen. Die Gesamtanlage vereint Funktionalität, Sicherheit und zeitgemäße Architektur in einem durchdachten Konzept. Es wurden die Anlagengruppe 1,2,3,4,5,7 und 8 der KG 400 von Lph.1-8 gemäß HOAI geplant und realisiert.

Kita-Gross-Sarau
Neubau Schulcampus, Leipzig
Ganzheitliche TGA-Planung mit hohem planerischem Anspruch für einen mehrteiligen Schulcampus in Leipzig im Auftrag eines überregional tätigen Projektträgers. Im Mittelpunkt steht ein integrales, energieeffizientes Gebäudekonzept nach anspruchsvollen KfW-Standards, entwickelt für einen komplexen Schulbetrieb mit Unterrichts-, Sport- und Gemeinschaftsbereichen.

Die Planung umfasst sämtliche Anlagengruppen der KG 400 über alle Leistungsphasen und erfolgt im engen Austausch innerhalb eines interdisziplinären, deutschlandweit vernetzten Planungsteams. Die Gesamtinvestitionen lagen bei rd. 35.000.000,- Euro, davon technische Gebäudeausrüstung in Höhe von 12.000.000,- Euro.

Schulcampus Leipzig
Neubau und Erweiterung Feuerwehrtechnische Zentrale Kreis Ostholstein, Lensahn
Ganzheitliche TGA-Planung mit hohem planerischem Anspruch für den Erweiterungsbau der zentralen feuerwehrtechnischen Einrichtung des Kreises Ostholstein. Im Fokus stehen präzise abgestimmte, robuste Systeme für den anspruchsvollen Einsatzbetrieb – von energieeffizienter Wärmepumpentechnik über Lüftung mit Wärmerückgewinnung bis zur integrierten Photovoltaik und differenzierten Entwässerungslösungen.

Einschließlich der Planung technischer Anlagen im Außenbereich und der gesamtheitlichen Entwässerungsplanung, ergänzt durch moderne Elektro- und Kommunikationstechnik sowie eine barrierefreie Erschließung.

Feuerwehrtechnische Zentrale