Optimierung der Hochlast- und Schwachlastbiologie durch Erneuerung eines Rezirkulationspumpwerk: Förderung aus Becken 1A/2A in RS-Denitrifikation; keine Regelbarkeit, daher fehlende Anpassung an variable Zulaufbedingungen und verfahrenstechnische Defizite. Geplante Maßnahme: Installation trocken aufgestellter, frequenzgeregelter Pumpen im UG des Verteilerbauwerks NKB 4/5 inkl. Durchflussmessung (MID), samt aufsetzen einer neuen Pumpensteuerung, Implementierung in die übergeordnete Steuerung und Prozeßvisualisierung
Entnahme über Sammelschacht (DN 800), Rückführung über Druckrohrleitungen in die Denitrifikationsstufe.
Kläranlage Wallmenroth-Betzdorf 75.000 EW
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Die Kläranlage Wallmenroth-Betzdorf wird durch den AZV Betzdorf-Kirchen betrieben und befindet sich in unmittelbarer Nähe der Stadt Siegen (75.000 EW). Aufgrund gestiegener Anforderungen wurde die Kläranlage im laufenden Betrieb umfassend modernisiert. Parallel zur verfahrenstechnischen Ertüchtigung wurden die Betonbecken betontechnisch saniert, sodass die technische Neuausrüstung nur abschnittsweise erfolgen konnte. Die Belebungsstufe erhielt ein energieeffizientes Belüftungssystem mit Impulsbelüftung und Rezikulationspumpen sowie eine erneuerte Verdichterstation mit erweitertem Arbeitsbereich zur flexiblen Abdeckung unterschiedlicher Lastfälle. Die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) wurde erneuert und um eine Automatisierung und Lastmanagement ergänzt. Die maschinentechnische Schlammentwässerung (Zentrifuge) in schallgedämter Einhausung sowie im Einlaufbereich eine dreistraßige Harkenumlaufrechenanlage wurden ebenfalls erneuert. Ergänzend erfolgten Studien zur Gasspeicherung und zum optimierten Betrieb der BHKW-Anlage im Zusammenspiel mit einer geplanten Photovoltaikanlage (200 kWp).
Kläranlage Mehrbachtal 8.800 EW
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Die Kläranlage Mehrbachtal im Westerwald wurde infolge der Stilllegung der benachbarten Anlage Hasselbach sowie aufgrund ausgeschöpfter Kapazitäten grundlegend ertüchtigt und erweitert. Die Planung berücksichtigte Förderaspekte sowie die Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie in Abstimmung mit der SGD Nord. Die Maßnahme umfasste zwei runde Belebungsbecken im Aufstaubetrieb, einen Speicherbehälter und ein zweigeschossiges Technikgebäude in zweischaliger Mauerwerksbauweise; bestehende Bauwerke wurden teilweise funktional umgenutzt. Ergänzend wurden die Tragwerksplanung der Stahlbetonbecken in WU-Betonbauweise sowie statische Anpassungen im Bestand erbracht. Die Realisierung erfolgte abschnittsweise im laufenden Betrieb.
Kläranlage Lentföhrden Ausbaugröße 5.500EW
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Der Abwasserzweckverband Südholstein betreibt die Kläranlage Lentföhrde, welche aufgrund ihres über 35 Jahre alten Anlagenbestands umfassend modernisiert und erweitert wurde. Neben dem baulichen Zustand war insbesondere das prognostizierte Wachstum der Gemeinde Lentföhrden im Hamburger Einzugsgebiet maßgebliche Kriterien für die erforderlichen Ertüchtigung der Kläranlage. Die vorhandenen Bauwerke der Altanlage wurden im Zuge der Planung einem Nutzungswechsel, als künftige Vorlage-, Klarwasserspeicher und Voreindicker um funktionalisiert und in das Gesamtkonzept integriert, um eine wirtschaftlich effiziente Umsetzung des Projekts zu gewährleisten. Die Auswertung der Zulaufdaten zeigte ein ausgeprägtes hohes Stickstoffpotenzial. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der Vorplanung verschiedene verfahrenstechnische Ansätze untersucht, wobei sich das Belebungsverfahren im Aufstau Betrieb (SBR-Anlage) als wirtschaftlich und technisch überzeugend erwies. Ergänzend wurde eine maschinelle Schlammeindickung, Brauchwasseranlage, sowie ein Betriebs- und Technikgebäude umgesetzt. Aufgrund der Lage im sensiblen FFH-Gebiet (Natura 2000) stellte die Genehmigungsplanung besondere Anforderungen und erfolgte in enger und abgestimmter Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachbehörden. Die Kläranlage hat sich an die Kriterien des EU-Wasserrahmenrecht zu orientieren.
Gemeinschaftskläranlage Bomlitz LK Walsrode 230.000EW
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Die Kläranlage Bomlitz im LK Walsrode reinigt die Abwässer aus dem Chemiepark in Bomlitz und den umliegenden Ortsgemeinden. Der Kläranlagenumbau berücksichtigt neben dem baulichen Sanierungsbedarf auch veränderte fracht- und hydraulische Randbedingungen. Aufgrund des Anlagenalters von mittlerweile rund 55 Jahren konnten die Anforderungen aktueller Bemessungsansätze, wie dem DWA-Regelwerk A 131, nicht mehr nachgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund ist neben der baulichen Ertüchtigung auch eine verfahrenstechnische Anpassung der Anlage erforderlich, verbunden mit dem Neubau von drei Stück Nachklärbecken (D=rd. 39 m) sowie der Sanierung und Ertüchtigung der bestehenden 4 Stück Belebungsbecken. Das Gesamtvorhaben ist aufgrund der komplexen Randbedingungen und der mehrjährigen Bauzeiten in vier in sich geschlossene Bauabschnitte gegliedert. Zwei dieser Bauabschnitte konnten bereits erfolgreich realisiert werden, während sich die verbleibenden Abschnitte in der weiteren Planung und Umsetzung befinden.




