Kläranlage Bückeburg

Kläranlage Bückeburg 35.000EW

Die Kläranlage Bückeburg wurde im Zuge einer Wirtschaftlichkeitsanalyse umfassend modernisiert und auf anaerobe Schlammstabilisierung umgestellt, um den steigenden Schlammanfall effizient zu bewältigen und die Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren. Im Mittelpunkt der Maßnahme steht die Errichtung einer neuen Faulungsanlage mit 955 m³ Faulbehälter, Gasspeicher und Maschinenhaus, in dem Faulschlammpumpen, Gasaufbereitung und eine BHKW-Kraft-Wärme-Kopplung untergebracht sind. Die Anlage erzeugt Eigenstrom und nutzt die Abwärme für die Beheizung des Faulturms und der Zweckgebäude. Das bestehende Regenklärbecken wurde funktional als Vorklärbecken integriert, ergänzt durch ein neues Zwischenpumpwerk zur hydraulischen Anbindung. Bestehende Gebäude wurden gezielt umgenutzt, wodurch Ressourcen geschont und die Effizienz der Gesamtanlage erhöht wurden. Alle Bau- und Planungsmaßnahmen – einschließlich der statischen Anpassungen und technischer Integration – wurden im laufenden Betrieb umgesetzt. Die Maßnahme wurde vom Bund und über die N-Bank gefördert.

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